Barcelona für Gitarristen

Sieben Millionen Touristen besuchen Barcelona in einem Jahr. Zu Recht! Barcelona faziniert durch seine einzigartige Atmosphäre, Geschichte und Tradition und atmet an vielen Stellen den Charme des „Modernisme“, einer katalanischen Spielart des Jugendstils.

Auch für Gitarristen hält die Stadt Besonderes bereit. Für „Reisende mit Gitarrenhintergrund“ gibt es folgende Tipps:

Museu de la Música

Das Musikmuseum zeigt unter anderem die Entwicklung polyphoner Musikinstrumente. Ein größerer Ausstellungsteil widmet sich der Entwicklung der Gitarre und zeigt eine der wichtigsten Gitarrensammlungen weltweit. Beginnend mit unterschiedlich besaiteten Vihuelas bis hin zur hin zur Torres-Gitarre, die als unmittelbarer Vorläufer des heutigen Gitarrentypus gilt, wird die Geschichte des Gitarrenbaus eindrucksvoll gezeigt. Bei manchen historischen „Kästen“ mit einer Zargenbreite gegen unendlich, hatte ich nicht den Eindruck, dass man darauf einigermaßen spielen könnte. Andererseits war ich beeindruckt, wie wenig Veränderung in der Form die um 1840 herum von Antonio de Torres entwickelte Gitarre erfahren hat.

http://www.bcn.cat/museumusica/en/ElMuseu.html?lang=en_GB

Palau de la Música Catalana

Dieser Konzertsaal wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Einige Besonderheiten prägen den fazinierenden Bau. Die bevorzugten Baumaterialien sind Stahl, Keramik und Glas. Planung und Entwurf des 1908 fertiggestellen Konzerthalle stammen von Lluís Domènech i Montaner. Auch hier zeigt sich der „Modernisme“ in unglaublich reichhaltigen Verzierungen und Naturmotiven.
Für Gitarristen besonders interessant ist das Konzertprogramm des Palau. Dies ist nicht auf klassische Musik beschränkt und beinhaltet häufig Gitarrenmusik. Die Konzerte bieten Flamenco und Jazz, Gitarre Solo und im Quartett, Gitarre als Einzelkonzert oder als Konzertreihe.

http://www.palaumusica.cat/en

Straßenmusik

Man kann in Barcelona an vielen Stellen Straßenmusik genießen. Die Bandbreite der dargebotenen Musik ist riesig. Vom erschütternd schlecht vorgetragenen Touristennepp bis kunstvoller Klassik, gängigen Straßenmusikhits, Flamenco, Blues und Improvisationen mit Looper findet sich so ziemlich alles. Die Orte in Barcelona bieten jedoch einen außergewöhnlichen Rahmen. Besonders vor dem Nationalmuseum mit gigantischem Blick auf die Stadt und im Park Güell findet sich diese Kombination aus wunderbarem Ambiente und – im Idealfall – guter Gitarrenmusik.

https://de.wikipedia.org/wiki/Park_Güell

03. 11. 17|Kategorien: vorgestellt|Tags: , , |0 Kommentare

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