Christina Lux im Podcast-Interview: Musik entsteht aus Intuition

Seit 1996 schreibt Christina Lux eigene Songs. Sie ist als Musikerin auf Festivals, Konzerten und Workshops unterwegs. Ihre aktuelle CD „Leise Bilder“ ist ihr neuntes Album. Mit ihrer warmen Stimme, poetischen Texten und wunderbarem Gitarrenspiel hat sie viel Lob von Kritikern und Hörer erhalten.

Obwohl es also viel über die Musikerin zu berichten gäbe, habe ich Christina in diesem Interview zu ihren Songwriting Workshops gefragt. Hier erzählt sie von ihrem besonderen Ansatz, den Menschen in den Workshops und erklärt, warum Musik für sie kein Wettbewerb ist.

Zur Frage, welche Menschen ihre Songwriting-Workshops besuchen, hängt sie die Latte ziemlich tief. „Manche können kein Instrument spielen. Manche singen nicht einmal. Es sind Menschen, die sich gerne mit Geschichten auseinandersetzen.“ Auf der anderen Seite gibt es aber auch Teilnehmer, die sich auf Konzerte vorbereiten.

„Alles, was es von mir an Musik gibt, ist aus Intuition entstanden“, sagt Christina Lux. Diese Methodik überträgt sie auf die Workshops. „Mein Zugang ist nicht der Quintenzirkel. Harmonisch können es Songs sein, die aus drei Akkorden entstehen.“

Mehr über Christina Lux und ihre Musik, aktuelle Konzert- und Workshoptermine erfahrt ihr auf ihrer Webseite: christinalux.de

Anregungen, Gedanken oder Ideen zum Interview? Ich freue mich auf Eure Kommentare 🙂

5 Gedanken zu “Christina Lux im Podcast-Interview: Musik entsteht aus Intuition”

  1. Also jetzt mal ehrlich: Ein bisschen Harmonielehre hat noch niemanden geschadet. Das Wissen erweitert doch einfach die Möglichkeiten, die man selbst hat.

    • Ja .. da hast Du nicht unrecht, finde ich. Aber es geht wohl auch um die Frage des ersten Zugangs. Es ist etwas anderes, wenn jemand Lust am kreativen Ausdruck hat und dann auch Lust hat „hinter den harmonischen Vorhang“ zu schauen – als wenn er vor seinen ersten Songversuchen mit harmonischen Regeln zugeballert wird.

      • Genau so, Stefan. Ich finde es wunderbar, wenn man etwas Wissen hat und das kann einem enorm helfen. Bleibt man aber darin stecken und hört nicht mehr hin, sondern richtet sich nur nach Regeln, ist es mit der freien Kreativität mal ganz schnell ganz eng. Es gibt eine Menge Leute die das, gerade zu Beginn, eher hemmt und einengt, als das es ihnen den Weg öffnet sich selbst ein echter Zuhörer zu werden und Vertrauen zu entwickeln in diese Wahrnehmung. Darum geht es mir. Nichts ist schöner als der Moment in dem jemand erkennt, wie sich das anfühlt, wenn er sich nicht unter Druck fühlt und keine Leistung bringen muss, sondern wirklich kreativ wird mit einem freien Kopf und Herz seine Gedanken in einen Song packt. Dann gern weiter lernen. 🙂

  2. Ich mag ihre Musik … und poste hier gleich mal ein Video, damit ihr auch hören könnt 🙂

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