Passenger: Songs for the Drunk and Broken Hearted

„Besser als Burger braten!“ So hat Mike Rosenberg aka Passenger den Anfang seiner Karriere als Straßenmusiker beschrieben. Um es vorweg zu nehmen: Sein neues Album ist besser als Burger essen.

Viel ist über den musikalischen Anfang von Passenger schon gesagt worden. Schon als Jugendlicher beginnt er Songs zu schreiben, macht Musik auf der Straße, verlässt seine eigentlich ganz erfolgreiche Band und tourt dann unter dem Namen „Passenger“ durch Australien.

Der Durchbruch gelingt ihm mit „Let Her Go“, einem Liebeslied voller Leid und Kummer. Nun ist sich Passenger auch mit dem neuen Album treu geblieben. Auch seine aktuellen Songs handeln von Trennung und Trauer. Das Cover zeigt einen betrunkenen, traurigen Clown und erinnert in der Optik „Tea for the Tillerman“. Musikalische Vergleiche zwischen Passenger und dem frühen Cat Stevens sind ebenfalls erlaubt.

„I honestly feel like this is my best work to date“ schreibt Passenger auf seiner Webseite. Das Album wäre eigentlich schon früher fertig gewesen, aber der Lockdown hat die Präsentation verhindert. Dadurch entstand eine Überarbeitung des Materials. „I ended up writing a bunch of new , and frankly better songs.“

Nun ist es seit Januar im Handel und klingt im wesentlichen wie die Vorgängeralben. Passengers Stimme, seine besondere Aussprache und die Melodieführung sind ein ausgeprägtes Markenzeichen. Die Songs klingen wie mit der Gitarre in der Hand komponiert. Bindings, Hammerings und Begleitmelodien mit Akkordzusatztönen. Bahnbrechend Neues ist nicht zu erwarten. Kein flammend vorgetragenes Mitgefühl mit den „Drunk And Broken Hearted“, keine schreiende Liebesverzweiflung. Eher so schmusig, mitteldepressiv!

Ich mag das eigentlich. Jedenfalls mehr als Burger.

Homepage Passenger: https://passengermusic.com


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