Gleich vorweg: Für diesen Artikel habe ich ein Honorar erhalten. Obwohl ausgemacht ist, dass ich schreiben kann was ich möchte, muss ich den Text als “Werbung” kennzeichnen. Also: Werbung.

Da hängt jetzt aber mal die Latte hoch! „Drei hoch motivierte junge Menschen wollen die Welt der Gitarrenplektren revolutionieren!“ Revolutionieren? Geht´s nicht auch eine Nummer kleiner?

Warum ausgerechnet Gitarrenplektren?

Klassische Gitarrenspieler kennen den unendlichen Hype um Fingernägel der rechten Hand. Welche Länge ist die richtige? In welche Form soll gefeilt werden? Polieren der Nägel – eh klar. Kieselerde schlucken oder Tabletten fürs Fingernageldoping … kann auch helfen! Allen „Nagelspielern“ ist klar: Ist der Fingernagel gesund – freut sich der Ton!

Plektren – Spieler ticken da gefühlt anders. Nicht, dass das Gitarrenplek kein Thema wäre. Aber doch spielen Saiten, das Instrument selbst oder das technische Equipment für viele Gitarristen die größere Rolle. Dabei ist die Wirkung von Plektren auf den Sound, egal ob akustisch oder elektrisch verstärkt, gar nicht zu unterschätzen. Plektren bilden die unmittelbare Schnittstelle zwischen Musiker und Instrument. Spielbarkeit und Tonerzeugung finden im kleinen Raum rund um das Gitarrenplektrum statt. Daher ist es ziemlich folgerichtig, sich diese kleine Plastikstück mal genauer anzuschauen.

Neu gedacht? Die Parameter!

Welche Eigenschaften machen nun Tonerzeugung und Spielgefühl aus. Die Stärke oder Dicke des Pleks, das Material, die Oberfläche und der Spitzenradius. Entscheidend ist, wie diese Faktoren zusammenfinden und harmonieren. Die Rombo-Picks sind aus Polymer hergestellt. Zum Teil sogar aus recycelten Material. Die Oberfläche ist angeraut und – Achtung jetzt – nicht flach, wie die allermeisten Picks, sondern sind in 3D hergestellt. Es gibt verschiedene Formen mit unterschiedlichen Stärken, die die drei Startup-Unternehmer „Origami“, „Waves“, „Diamond“ und „Classic“ getauft haben.

Meine Erfahrungen

Ich habe ein Plektrum „Rombo Origami“ zum Ausprobieren – ich glaube, es war Nummer 23 der ersten Serie – erhalten. Judith Heindorf, eine der drei „Romboisten“, war vom Design der Pleks im Podcast-Interview spürbar selbst begeistert: „Die Pleks sind wunderschön!“ Unrecht hat sie nicht. Durch die 3D Oberfläche und den Wechsel von angerauter Oberfläche für die Finger und die hochglanzpolierte Oberfläche für den Saitenkontakt, haben die Picks ein besonderes Aussehen.

In meinem Anspiel auf Steelstring und Nylon war das Plek in der Stärke 0.75 ausreichend flexibel, hatte aber ebenso einen definierten Anschlag und eine gute Ansprache. Sehr angenehm fand ich den Halt des Plektrums zwischen Daumen und Zeigefinger. Die angeraute Oberfläche und die Vertiefung ermöglichen einen guten Halt und damit auch eine bessere Kontrolle beim Spielen. Auch klanglich gab es nichts zu meckern. Das Pick war sorgfältig poliert, produzierte keine Nebengeräusche und entlockte meinen Instrumenten durchwegs schöne Töne.

Fazit

Sich mit dem Thema „Plektrum“ so professionell wie die drei Startup-Unternehmer zu befassen, war durchaus ´mal überfällig. Das Pick steckt voller Ideen! Material, Form und Oberflächen und „Grip“ durch 3D sind in der Kombination wirklich neu. Den Enthusiasmus der „Romboisten“ könnt ihr im Podcast-Interview unten gut nachvollziehen. Ist es nun eine „Revolution der Welt der Gitarrenplektren“? Vielleicht schon.

Mit einer Kickstarter – Kampagne versuchen die Jungunternehmer das Kapital für die Serienproduktion zusammen zu bekommen. Hier geht es zur Kampagne!

Homepage: https://rombopicks.com/de/

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